M├╝nchen verzeichnet starkes Wirtschaftswachstum

Im bundesweiten Vergleich verf├╝gt Bayern ├╝ber die st├Ąrkste Wirtschaft. Insbesondere die bayerische Landeshauptstadt M├╝nchen weist gl├Ąnzende Zahlen auf. Eine hohe Besch├Ąftigungsquote, eine ausgepr├Ągte Branchenvielfalt aber auch positive Zuwanderung und ein Geburten├╝berschuss sind die Erfolg bringenden Faktoren.

M├╝nchen ist der Wirtschaftsmotor Bayerns und der gesamten Bundesrepublik. Dies belegen die Zahlen des k├╝rzlich ver├Âffentlichten Jahreswirtschaftsberichts. Doch Wirtschaftsforscher gehen noch weiter: Die Metropolregion M├╝nchen k├Ânnte vor dem gr├Â├čten Wirtschaftswachstum aller deutschen Regionen bis zum Jahre 2025 stehen. Die Region um M├╝nchen und Umland verf├╝ge deutschlandweit ├╝ber das gr├Â├čte Wachstumspotenzial, das nur richtig ausgebaut werden m├╝sse.

Starker Dienstleistungssektor und ausgepr├Ągte Branchenvielfalt

M├╝nchen profitiert insbesondere von seinem starken Dienstleistungssektor, der mittlerweile bereits ein Drittel der Wertsch├Âpfung bedingt. Insbesondere unternehmensnahe und technische Dienstleistungen verzeichnen einen Zuwachs. Weiterhin verf├╝gt die M├╝nchener Region ├╝ber eine ausgepr├Ągte Branchenvielfalt. Industrie, Handel, Tourismus und weitere vor allem wissensintensive Branchen sind etabliert und tragen zur allgemeinen Stabilit├Ąt bei. Unternehmen des Klein- und Mittelstandes bilden dabei das Fundament der bayerischen Wirtschaft. Durch Projekte und gezielte F├Ârderung wird deren Leistungskraft in Zukunft noch weiter gest├Ąrkt werden. Der sichere Wirtschaftsstandort M├╝nchen hat sich auch in den letzten Jahren schon bemerkbar gemacht. So mussten selbst im schlimmsten Rezessionsjahr 2009 die Besch├Ąftigungspl├Ątze nicht abgebaut werden.

Zuzug junger, qualifizierter Menschen und Geburtenrekord

Auch wenn die Wirtschaftsentwicklung im vergangenen Jahr in Deutschland allgemein mit einem Anstieg um 0.4 Prozentpunkte eher m├Ą├čig verlief, verzeichnete Bayern einen Anstieg um 1.0 Prozent. Insbesondere die Region um M├╝nchen fiel durch gute Zahlen auf. Im Vergleich zu anderen deutschen Metropolregionen schneidet M├╝nchen in fast allen Bereichen am besten ab. Dies liegt auch daran, dass sich seit Jahren eine positive Zuwanderung von insbesondere auch qualifizierten Fachkr├Ąften beobachten l├Ąsst. Des Weiteren weist die Landeshauptstadt als eine der wenigen Gro├čst├Ądte noch einen Geburten├╝berschuss vor. 2013 gab es mit 16.000 Neugeborenen sogar einen Geburtenrekord. Auch Experten gehen daher von einem nachhaltigen Anstieg der Bev├Âlkerungszahlen aus. Ende 2013 lebten in M├╝nchen ungef├Ąhr 1.46 Millionen Menschen. Prognosen zufolge wird die 1.5 Millionen-Grenze noch dieses Jahr ├╝berschritten.

M├╝nchen ist Deutschlands zweitgr├Â├čter Besch├Ąftigungsstandort

Besonders der M├╝nchener Besch├Ąftigungsaufbau gl├Ąnzt. Mittlerweile sind ├╝ber 950.000 Menschen sozialversicherungspflichtig besch├Ąftigt, was ein Anstieg um 2.8 Prozent gegen├╝ber dem Vorjahr bedeutet. Nur zum Vergleich: in den restlichen Regionen Deutschlands waren es blo├č 1.2 Prozent. Auch in Fragen der Besch├Ąftigung ist M├╝nchen im Vergleich zu den anderen deutschen Gro├čst├Ądten der Vorreiter. Die Besch├Ąftigungsquote liegt bei 57 Prozent und stieg im vergangenen Jahr erneut um 20.300 Besch├Ąftigungsverh├Ąltnisse an. M├╝nchen ist damit nicht nur Deutschlands zweitgr├Â├čter Besch├Ąftigungsstandort, sondern auch die Gro├čstadt mit der geringsten Arbeitslosenquote.

Auch bei der Beurteilung der Kaufkraft liegen die M├╝nchener im Vergleich zu anderen Gro├čst├Ądtern vorn. 27.000 Euro fallen hier auf jede Person. Damit liegen die M├╝nchener inzwischen fast ein Drittel ├╝ber dem Bundesdurchschnitt.

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